Notar Sebastian Jannsen

Notar in Dortmund Hörde

Rechtsanwalt Sebastian Jannsen ist Notar mit Amtssitz in Dortmund. Ein Notar ist unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes. Er vertritt also im Gegensatz zu seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt gerade nicht eine Partei, sondern ist unparteiisch. Dem Notar sind in Deutschland hoheitliche Befugnisse zur vorsorgenden Rechtspflege übertragen, die Rechts- und Beweissicherheit gewährleisten und unerfahrene, ungewandte Beteiligte vor rechtlicher Benachteiligung schützen. Notare errichten sog. Urkunden, die bindende Beweiskraft gegenüber Gerichten haben und unmittelbar vollstreckbar sein können. Melden Sie sich gern, wenn wir Ihnen in notariellen Angelegenheiten behilflich sein können.

Notar Sebastian Jannsen

Ihr Rechtsanwalt und Notar in Dortmund Hörde

Rechtsanwalt Sebastian Jannsen ist Notar mit dem Amtssitz in Dortmund. Ein Notar ist unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes. Er vertritt also im Gegensatz zu seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt gerade nicht eine Partei, sondern ist unparteiisch. Dem Notar sind in Deutschland hoheitliche Befugnisse zur vorsorgenden Rechtspflege übertragen, die Rechts- und Beweissicherheit gewährleisten und unerfahrene, ungewandte Beteiligte vor rechtlicher Benachteiligung schützen. Notare errichten sog. Urkunden, die bindende Beweiskraft gegenüber Gerichten haben und unmittelbar vollstreckbar sein können. Melden Sie sich gern, wenn er Ihnen  als Notar behilflich sein kann. Derzeit wird eine Bürogemeinschaft mit Herrn Rechtsanwalt und Notar Günter Leifert unterhalten. Kontaktdaten zu Herrn Leifert finden Sie im Impressum. Es ist beabsichtigt, dass Herr Jannsen dessen notarielle Geschäfte übernimmt und verwahrt. Im anwaltlichen Bereich ist Herr Jannsen ausschließlich auf dem Gebiet des Arbeitsrechts tätig. 

Aktuelle Informationen aufgrund der Corona-Krise

Auf unserer Infoseite finden Mandanten, Klienten und Besucher ständig aktualisierte Informationen bzgl. eines Besuchs in unserem Notarbüro während der momentanen Corona-Krise. 

Was können wir für Sie tun?

Notare sind aus berufsrechtlichen Gründen verpflichtet, sich ständig fortzubilden. Aufgrund des stetigen Wandels der Gesetze und Rechtsprechung ist dies auch unabdingbar. Nachfolgend können Sie sich einen Überblick über die Dienstleistungen eines Notars verschaffen. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht. Meine Mitarbeiter und ich stehen Ihnen bei Ihren Anliegen in unserem Notarbüro in Dortmund Hörde gerne zur Verfügung.

  • Zeitnahe Terminvereinbarung
  • Individuelle Beratung

Beurkundung und Abwicklung von Immobilien- und Grundstücksgeschäften

  • Erwerb und Übertragung von Grundstücken und Eigentumswohnungen (Kaufverträge)
  • Übertragung, Schenkung
  • Bestellung von Dienstbarkeiten z.B. Nießbrauch, Wohnungsrechte, Wege- und Leitungsrechte
  • Bestellung und Löschung von Grundpfandrechten, z.B. Grundschuld, Hypothek
  • Aufteilung eines Gebäudes in Wohnungseigentum und/oder Teileigentum
  • Bestellung und Kauf / Verkauf oder Übertragung von Erbbaurechten

Erbrecht, vorweggenommene Erbfolge und Schenkungen

  • Notarielle Beurkundung letztwilliger Verfügungen: Testamente und Erbverträge
  • Gemeinschaftliches Testament, Berliner Testament
  • Übertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge, Schenkungen
  • Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften
  • Erbverzicht, Pflichtteilsverzicht
  • Bestellung und Kauf / Verkauf oder Übertragung von Erbbaurechten
  • Erbausschlagung
  • Antragsstellung beim Nachlassgericht, Erbschein

Handels- und Gesellschaftsrecht, Vereinsrecht

  • Anmeldungen zum Handelsregister bei Kapital- und Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG)
  • Beurkundung von Gesellschaftsverträgen zur Gründung von Kapitalgesellschaften (GmbH, gGmbH, AG, KGaA)
  • Änderung von Gesellschaftsverträgen, GmbH-Satzung, Kapitalerhöhungen
  • Bestellung / Abberufung von Geschäftsführern, Prokuristen
  • Anmeldung von Vereinsgründungen und Vereinslöschungen zum Vereinsregister
  • Anmeldung von Änderungen im Vorstand oder der Satzung zum Vereinsregister

Eheverträge, Partnerschaft, Familie und Vorsorge

  • Beurkundung von Eheverträgen
  • Scheidungsfolgenvereinbarungen, Trennungsvereinbarungen, Versorgungsausgleich
  • Lebenspartnerschaftsverträge
  • Adoptionsantrag
  • Vorsorgevollmachten, Generalvollmachten
  • Betreuungsverfügungen
  • Patientenverfügungen

Mandantenbewertungen

Wir verstehen uns als Dienstleister. Im folgenden finden Sie einige Kundenmeinungen aus dem anwaltlichen Bereich.

Betriebsbedingte Kündigung
Bewertung von R.S. | 04.05.2016
Top Bewertung
"Ich wurde von Herrn Rechtsanwalt Jannsen im Arbeitsrecht beraten. Direkt am nächsten Tag (nach einem kurzen Telefonat) konnte ich einen Termin, der mir auch zeitlich passte, mit dem Herrn Jannsen vereinbaren. Wehrend der ausführlichen fachlichen und sehr kompetenten Beratung (ohne jeglichen Zeitdruck)hatte Herr Jannsen mir all die ..." [Weiterlesen]
Vertragsrecht
Bewertung von M.B. | 21.07.2017
Top Bewertung
"Hervorragende Betreuung. Habe in einer Situation juristischen Beistand von Herr Jannsen erbeten, welche auf mich den Eindruck erweckte, daß ich gewisse vertragsrechtliche Dinge demütig akzeptieren müsse. Dynamisches fachkompetentes Auftreten sowie mir verständliche Analysen..." [Weiterlesen]
Kündigungsklage
Bewertung von M.F. | 01.06.2017
Top Bewertung
"Sehr kompetenter Anwalt, welcher das Beste für seinen Mandanten erreichen will. Immer erreichbar, egal ob Mail oder per Telefon - kein lästiges Warten. Stets freundlich und zuverlässig, immer ein offenes Ohr...." [Weiterlesen]
Arbeitsrecht
Bewertung von P.B.
Top Bewertung
"Ich wurde von Herrn Rechtsanwalt Jannsen im Arbeitsrecht beraten und vertreten. Herr Jannsen hat nicht nur durch sein fachliches Wissen, sondern auch durch seine menschliche Seite vollkommen überzeugt. Ich wurde zu jeder Zeit immer auch sehr kurzfristig beraten etc., Beratungen und Gespräche sind niemals unter Zeitdruck geführt worden..." [Weiterlesen]
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Aktuelle Informationen zu notariellen Themen

  • Notartermin – auch ohne mich?
    Vertretung oder GenehmigungInsbesondere bei Erklärungen von Verbrauchern wird die Notarin oder der Notar stets darauf hinwirken, dass die Erklärungen persönlich oder durch eine Vertrauensperson abgegeben werden. Wenn Sie also aus guten Gründen den Notartermin, der auch nicht verschoben werden kann oder soll, nicht selbst wahrnehmen können, kommt zunächst die Bevollmächtigung einer anderen Person in Betracht. Im Grundstücksbereich reicht es in der Regel nicht aus, Vollmachten rein privatschriftlich zu erteilen. Neben der sorgfältigen Auswahl einer geeigneten Person ist daher die Errichtung einer notariellen Vollmacht zu empfehlen.In Ausnahmefällen kann sogar eine vollmachtlose Vertretung in Betracht kommen. Bei dieser Verfahrensweise ist allerdings eine nachträgliche Zustimmung erforderlich. Hierzu müssen Sie als vollmachtlos Vertretener im Nachgang nochmals mit Ihrer Unterschrift notariell bestätigen, dass die Erklärungen in dem Vertrag in Ihrem Sinne abgegeben wurden. Bis zu dieser Genehmigung ist der Vertrag noch unwirksam. Das bedeutet auch, dass der andere Vertragsteil, welcher persönlich bei der Beurkundung anwesend war, bis zu diesem Zeitpunkt keine Sicherheit hat, dass der Vertrag auch tatsächlich zustande kommt.Nachteile im Blick behaltenSowohl die Errichtung einer notariellen Vollmacht im Vorfeld des Vertragsschlusses als auch die Zustimmung im Nachgang verursachen Mehrkosten. Neben diesem augenfälligen Kostennachteil muss stets bedacht werden, dass bei der Beurkundung in Anwesenheit aller Beteiligten aufkommende Fragen häufig direkt geklärt werden können. Alle anderen Lösungen erfordern einen höheren Abstimmungs- und Beratungsbedarf im Vorfeld der notariellen Beurkundung. Änderungen, die erst während der Beurkundung sichtbar werden, können mit den unmittelbar Betroffenen nicht oder nur schwer abgestimmt werden. Die persönliche Anwesenheit ist und bleibt der Königsweg, von dem man nur aus guten Gründen abweichen sollte. Wenn sachliche Gründe, wie beispielsweise eine Erkrankung, vorliegen, können Notarinnen und Notare übrigens auch außerhalb ihrer Geschäftsstelle tätig werden und Sie etwa im Krankenhaus aufsuchen.FazitDie notarielle Beurkundung gewährleistet die Belehrung der Beteiligten und eine ausgewogene Vertragsgestaltung. Die persönliche Anwesenheit bei der Beurkundung ist daher im eigenen Interesse stets zu bevorzugen. Wenn dieser jedoch sachliche Gründe entgegenstehen, bietet das notarielle Verfahren aber die notwendige Flexibilität, um auch hier zu rechtssicheren Lösungen zu gelangen.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.
  • Trennung ohne Rosenkrieg – Wie funktioniert die einvernehmliche Scheidung?
    Jede dritte Ehe wird geschieden - mindestens sagt die Statistik. Trotzdem muss nicht jede Scheidung in einem Rosenkrieg enden. Wenn beide Partner die Scheidung wollen, kann eine einvernehmliche Scheidung erfolgen. Voraussetzung für die Scheidung ist der Ablauf des Trennungsjahrs. Bei der einvernehmlichen Scheidung genügt es, wenn ein Ehegatte den Scheidungsantrag stellt und hierzu eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt beauftragt. Der andere Ehegatte muss der Scheidung dann nur zustimmen.Das Gerichtsverfahren für die Scheidung dauert oft sehr lange. Teilweise kann das Verfahren mehr als ein Jahr dauern. Bei einer einvernehmlichen Scheidung geht es aber auch deutlich schneller: Nämlich dann, wenn die Eheleute sich bei einer Notarin oder einem Notar über die wichtigsten Folgen der Scheidung einigen. Bei Vorliegen einer notariell beurkundeten Scheidungsfolgenvereinbarung kann die Scheidung schon innerhalb von ein bis drei Monaten nach Ablauf des Trennungsjahrs ausgesprochen werden. Es lassen sich auch Teilbereiche regeln, die dann nicht mehr zum Gegenstand des Scheidungsverfahrens werden müssen und so Kosten und Zeit sparen. Mit der Notarin oder dem Notar lässt sich in einer Besprechung klären, wo Einigungsfähigkeit besteht, wer welches Vermögen (z.B. Haus, Auto, Konten, Depot) erhält und ob ein Ehegatte von dem anderen noch einen bestimmten Geldbetrag als Zugewinnausgleich bekommen soll. Auch Regelungen zum Unterhalt und zum Versorgungsausgleich (Rentenansprüche) können einvernehmlich bei der Notarin oder dem Notar getroffen werden. Wenn es gemeinsame Kinder gibt, spielt das Sorgerecht oft eine Rolle.Typische Regelungen einer Scheidungsfolgenvereinbarung sind:Durchführung oder Verzicht auf ZugewinnausgleichVermögensauseinandersetzungRegelungen zum VersorgungsausgleichEhegattenunterhaltKindesunterhaltSorgerecht bzw. UmgangsrechtVerteilung der Kosten der ScheidungDabei geht es um weitreichende Entscheidungen. Auch wenn in der Scheidungssituation oft der Wunsch vorherrscht, die Sache möglichst schnell zu beenden, sollten beide Seiten den fairen Interessenausgleich in Ruhe prüfen, am besten jeder mit einer eigenen Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt. Stehen sich die Positionen unversöhnlich gegenüber, kann manchmal eine Mediatorin oder ein Mediator helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Für die rechtliche Gestaltung steht die Notarin oder der Notar als neutraler Berater für beide Eheleute zur Verfügung. So kommt es meistens zu einer Einigung, wenn die Eheleute bereit sind, miteinander zu reden. Die gemeinsame Vereinbarung des Notartermins ist dabei der erste Schritt zu einer Scheidung ohne großen Streit vor Gericht.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.
  • Verkauf gegen Leibrente: Vorsicht!
    In den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – und dabei am besten noch monatliche Einkünfte aus der Immobilie erzielen – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Um sich diesen erfüllen zu können, locken Angebote, die das Versilbern des Familienheims gegen eine Leibrente bewerben. Das Konzept klingt auf den ersten Blick verlockend, vor allem für Alleinstehende oder Paare, die nicht an Angehörige zu denken haben: Das Haus verkaufen und mit einer monatlichen Rente unentgeltlich bis ans Lebensende in dem Haus wohnen. Das kann eine Lösung sein. Doch es ist Vorsicht geboten. Der Schritt will gut überlegt und gut umgesetzt sein. Die Rechnung geht oft nicht aufSchaut man genauer hin, lauern Fallstricke. Geschätzter Kaufpreis geteilt durch statistische Lebenserwartung – so einfach ist die Rechnung nicht. Die Leibrente, welche die Verkäufer erhalten, fällt oft nicht so hoch aus wie erhofft. Das gilt erst recht, wenn Reparaturen oder altersbedingte Umbauten anstehen. Auch auf dem Objekt lastende Schulden reduzieren den Betrag, der monatlich bei den Verkäufern ankommt. Das wesentliche Problem eines Verkaufs gegen Leibrente liegt in dem Verlust an Flexibilität, während die Last mit dem Objekt bleibt. Die Verkäufer sind keine Eigentümer mehr. Sie können daher nicht mehr frei entscheiden, was mit dem Haus geschieht. Auch an den Wertsteigerungen der Immobilie nehmen die Verkäufer nicht mehr teil – diese verwirklichen sich beim Käufer. Wenn die Verkäufer ins Pflegeheim ziehen, ist das Wohnungsrecht für sie oft nutzlos, für einen allein das Haus möglicherweise zu groß. Ein Verkauf des Hauses, um ohne Geldsorgen in die neue Wohnsituation zu starten, ist dann nicht mehr möglich – das Haus ist bereits verkauft. Und was passiert, wenn der Käufer insolvent wird und die Leibrente nicht zahlt? Die Leibrente kann zwar durch eine Eintragung im Grundbuch gesichert werden. Auch dann kommen die Verkäufer aber erst an ihr Geld, wenn das Haus versteigert wird und der neue Käufer sie auszahlt. Keine verlockende Vorstellung, erst recht nicht im fortgeschrittenen Alter. Wenn ein Haus gegen Leibrente verkauft werden soll, muss der Vertrag genau durchdacht sein. Neben den rechtlichen Fragen sollte ein Verkauf gegen Leibrente auch wirtschaftlich gut durchgerechnet und seine steuerlichen Folgen geprüft sein. Der Käufer muss auf Dauer wirtschaftlich verlässlich sein!Alternativen prüfen Ist nicht doch ein „normaler“ Verkauf und der Umzug in eine kleinere Wohnung passender? Hier erhalten die Verkäufer ohne komplizierte Berechnung und Statistik den Kaufpreis „auf die Hand“ und können über die weitere Verwendung frei entscheiden. In jedem Fall gilt: Setzen Sie sich rechtzeitig mit den möglichen Modellen und Anbietern auseinander. Für die wirtschaftlichen und steuerlichen Fragen empfiehlt sich der Gang zum Steuer- oder Anlageberater*in. Zur rechtlichen Gestaltung beraten Sie die Notarinnen und Notare. Diese sorgen auch dafür, dass Ihre Entscheidung rechtssicher umgesetzt wird.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

Aktuelle Informationen zu notariellen Themen

Notartermin – auch ohne mich?

Vertretung oder Genehmigung

Insbesondere bei Erklärungen von Verbrauchern wird die Notarin oder der Notar stets darauf hinwirken, dass die Erklärungen persönlich oder durch eine Vertrauensperson abgegeben werden. Wenn Sie also aus guten Gründen den Notartermin, der auch nicht verschoben werden kann oder soll, nicht selbst wahrnehmen können, kommt zunächst die Bevollmächtigung einer anderen Person in Betracht. Im Grundstücksbereich reicht es in der Regel nicht aus, Vollmachten rein privatschriftlich zu erteilen. Neben der sorgfältigen Auswahl einer geeigneten Person ist daher die Errichtung einer notariellen Vollmacht zu empfehlen.

In Ausnahmefällen kann sogar eine vollmachtlose Vertretung in Betracht kommen. Bei dieser Verfahrensweise ist allerdings eine nachträgliche Zustimmung erforderlich. Hierzu müssen Sie als vollmachtlos Vertretener im Nachgang nochmals mit Ihrer Unterschrift notariell bestätigen, dass die Erklärungen in dem Vertrag in Ihrem Sinne abgegeben wurden. Bis zu dieser Genehmigung ist der Vertrag noch unwirksam. Das bedeutet auch, dass der andere Vertragsteil, welcher persönlich bei der Beurkundung anwesend war, bis zu diesem Zeitpunkt keine Sicherheit hat, dass der Vertrag auch tatsächlich zustande kommt.

Nachteile im Blick behalten

Sowohl die Errichtung einer notariellen Vollmacht im Vorfeld des Vertragsschlusses als auch die Zustimmung im Nachgang verursachen Mehrkosten. Neben diesem augenfälligen Kostennachteil muss stets bedacht werden, dass bei der Beurkundung in Anwesenheit aller Beteiligten aufkommende Fragen häufig direkt geklärt werden können. Alle anderen Lösungen erfordern einen höheren Abstimmungs- und Beratungsbedarf im Vorfeld der notariellen Beurkundung. Änderungen, die erst während der Beurkundung sichtbar werden, können mit den unmittelbar Betroffenen nicht oder nur schwer abgestimmt werden. Die persönliche Anwesenheit ist und bleibt der Königsweg, von dem man nur aus guten Gründen abweichen sollte. Wenn sachliche Gründe, wie beispielsweise eine Erkrankung, vorliegen, können Notarinnen und Notare übrigens auch außerhalb ihrer Geschäftsstelle tätig werden und Sie etwa im Krankenhaus aufsuchen.

Fazit

Die notarielle Beurkundung gewährleistet die Belehrung der Beteiligten und eine ausgewogene Vertragsgestaltung. Die persönliche Anwesenheit bei der Beurkundung ist daher im eigenen Interesse stets zu bevorzugen. Wenn dieser jedoch sachliche Gründe entgegenstehen, bietet das notarielle Verfahren aber die notwendige Flexibilität, um auch hier zu rechtssicheren Lösungen zu gelangen.

Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

Mehr lesen …

Trennung ohne Rosenkrieg – Wie funktioniert die einvernehmliche Scheidung?

Jede dritte Ehe wird geschieden – mindestens sagt die Statistik. Trotzdem muss nicht jede Scheidung in einem Rosenkrieg enden. Wenn beide Partner die Scheidung wollen, kann eine einvernehmliche Scheidung erfolgen. Voraussetzung für die Scheidung ist der Ablauf des Trennungsjahrs. Bei der einvernehmlichen Scheidung genügt es, wenn ein Ehegatte den Scheidungsantrag stellt und hierzu eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt beauftragt. Der andere Ehegatte muss der Scheidung dann nur zustimmen.

Das Gerichtsverfahren für die Scheidung dauert oft sehr lange. Teilweise kann das Verfahren mehr als ein Jahr dauern. Bei einer einvernehmlichen Scheidung geht es aber auch deutlich schneller: Nämlich dann, wenn die Eheleute sich bei einer Notarin oder einem Notar über die wichtigsten Folgen der Scheidung einigen. Bei Vorliegen einer notariell beurkundeten Scheidungsfolgenvereinbarung kann die Scheidung schon innerhalb von ein bis drei Monaten nach Ablauf des Trennungsjahrs ausgesprochen werden. Es lassen sich auch Teilbereiche regeln, die dann nicht mehr zum Gegenstand des Scheidungsverfahrens werden müssen und so Kosten und Zeit sparen. Mit der Notarin oder dem Notar lässt sich in einer Besprechung klären, wo Einigungsfähigkeit besteht, wer welches Vermögen (z.B. Haus, Auto, Konten, Depot) erhält und ob ein Ehegatte von dem anderen noch einen bestimmten Geldbetrag als Zugewinnausgleich bekommen soll. Auch Regelungen zum Unterhalt und zum Versorgungsausgleich (Rentenansprüche) können einvernehmlich bei der Notarin oder dem Notar getroffen werden. Wenn es gemeinsame Kinder gibt, spielt das Sorgerecht oft eine Rolle.

Typische Regelungen einer Scheidungsfolgenvereinbarung sind:

  • Durchführung oder Verzicht auf Zugewinnausgleich
  • Vermögensauseinandersetzung
  • Regelungen zum Versorgungsausgleich
  • Ehegattenunterhalt
  • Kindesunterhalt
  • Sorgerecht bzw. Umgangsrecht
  • Verteilung der Kosten der Scheidung

Dabei geht es um weitreichende Entscheidungen. Auch wenn in der Scheidungssituation oft der Wunsch vorherrscht, die Sache möglichst schnell zu beenden, sollten beide Seiten den fairen Interessenausgleich in Ruhe prüfen, am besten jeder mit einer eigenen Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt. Stehen sich die Positionen unversöhnlich gegenüber, kann manchmal eine Mediatorin oder ein Mediator helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Für die rechtliche Gestaltung steht die Notarin oder der Notar als neutraler Berater für beide Eheleute zur Verfügung. So kommt es meistens zu einer Einigung, wenn die Eheleute bereit sind, miteinander zu reden. Die gemeinsame Vereinbarung des Notartermins ist dabei der erste Schritt zu einer Scheidung ohne großen Streit vor Gericht.

Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

Mehr lesen …

Verkauf gegen Leibrente: Vorsicht!

In den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – und dabei am besten noch monatliche Einkünfte aus der Immobilie erzielen – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Um sich diesen erfüllen zu können, locken Angebote, die das Versilbern des Familienheims gegen eine Leibrente bewerben. Das Konzept klingt auf den ersten Blick verlockend, vor allem für Alleinstehende oder Paare, die nicht an Angehörige zu denken haben: Das Haus verkaufen und mit einer monatlichen Rente unentgeltlich bis ans Lebensende in dem Haus wohnen. Das kann eine Lösung sein. Doch es ist Vorsicht geboten. Der Schritt will gut überlegt und gut umgesetzt sein.

Die Rechnung geht oft nicht auf

Schaut man genauer hin, lauern Fallstricke. Geschätzter Kaufpreis
geteilt durch statistische Lebenserwartung – so einfach ist die Rechnung
nicht. Die Leibrente, welche die Verkäufer erhalten, fällt oft nicht so
hoch aus wie erhofft. Das gilt erst recht, wenn Reparaturen oder
altersbedingte Umbauten anstehen. Auch auf dem Objekt lastende Schulden
reduzieren den Betrag, der monatlich bei den Verkäufern ankommt.

Das wesentliche Problem eines Verkaufs gegen Leibrente liegt in dem
Verlust an Flexibilität, während die Last mit dem Objekt bleibt. Die
Verkäufer sind keine Eigentümer mehr. Sie können daher nicht mehr frei
entscheiden, was mit dem Haus geschieht. Auch an den Wertsteigerungen
der Immobilie nehmen die Verkäufer nicht mehr teil – diese verwirklichen
sich beim Käufer. Wenn die Verkäufer ins Pflegeheim ziehen, ist das
Wohnungsrecht für sie oft nutzlos, für einen allein das Haus
möglicherweise zu groß. Ein Verkauf des Hauses, um ohne Geldsorgen in
die neue Wohnsituation zu starten, ist dann nicht mehr möglich – das
Haus ist bereits verkauft.

Und was passiert, wenn der Käufer insolvent wird und die Leibrente
nicht zahlt? Die Leibrente kann zwar durch eine Eintragung im Grundbuch
gesichert werden. Auch dann kommen die Verkäufer aber erst an ihr Geld,
wenn das Haus versteigert wird und der neue Käufer sie auszahlt. Keine
verlockende Vorstellung, erst recht nicht im fortgeschrittenen Alter.

Wenn ein Haus gegen Leibrente verkauft werden soll, muss der Vertrag
genau durchdacht sein. Neben den rechtlichen Fragen sollte ein Verkauf
gegen Leibrente auch wirtschaftlich gut durchgerechnet und seine
steuerlichen Folgen geprüft sein. Der Käufer muss auf Dauer
wirtschaftlich verlässlich sein!

Alternativen prüfen

Ist nicht doch ein „normaler“ Verkauf und der Umzug in eine kleinere
Wohnung passender? Hier erhalten die Verkäufer ohne komplizierte
Berechnung und Statistik den Kaufpreis „auf die Hand“ und können über
die weitere Verwendung frei entscheiden. In jedem Fall gilt: Setzen Sie
sich rechtzeitig mit den möglichen Modellen und Anbietern auseinander.
Für die wirtschaftlichen und steuerlichen Fragen empfiehlt sich der Gang
zum Steuer- oder Anlageberater*in. Zur rechtlichen Gestaltung beraten
Sie die Notarinnen und Notare. Diese sorgen auch dafür, dass Ihre
Entscheidung rechtssicher umgesetzt wird.

Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

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Wie gestaltet der Notar bei der Kaufpreisfinanzierung?

Wer eine Immobilie erwirbt, benötigt meist ein Bankdarlehen. Die Bank ist zur Auszahlung des Darlehens aber nur bereit, wenn sie hierfür eine Sicherheit erhält. Steht als Sicherheit nur das Kaufgrundstück zur Verfügung, beißt sich die Katze in den Schwanz: Der Käufer möchte das Grundstück zwar bezahlen, kann das Grundstück aber nicht zugunsten der Bank belasten, da im Grundbuch noch der Verkäufer als Eigentümer eingetragen ist. Umgekehrt will der Verkäufer das Eigentum erst übertragen, wenn er den vollen Kaufpreis erhalten hat.


Durchbrechung des Teufelskreises: Die Belastungsvollmacht

Um dem Käufer die Beleihung des Grundstücks als Sicherheit für das Kaufpreisdarlehen zu ermöglichen, kann der Notar im Kaufvertrag eine sogenannte Belastungsvollmacht vorsehen. Der Verkäufer ermächtigt hierbei den Käufer, das Grundstück bereits vor der Eigentumsumschreibung zu beleihen, mit der Einschränkung, dass die Beleihung allein zum Zwecke der Kaufpreisfinanzierung erfolgen darf. Im Verhältnis zu der Bank wird der Verkäufer durch eine sogenannte „eingeschränkte Sicherungsabrede“ abgesichert: Die Bank darf das Grundstück nur insoweit als Sicherheit verwerten, als der Käufer das Darlehen tatsächlich für die Kaufpreiszahlung verwendet hat. Im Regelfall bezahlt die Bank die Darlehenssumme direkt an den Verkäufer oder dessen Gläubiger.

Die Grundschuldbestellung beim Notar

Das häufigste Sicherungsmittel für einen Immobilienkredit ist die Grundschuld. Oft findet der Termin zur Grundschuldbestellung direkt im Anschluss an die Beurkundung des Kaufvertrags statt. Das Interesse an den einzelnen Regelungen in der Grundschuldbestellung ist bei Vielen eher gering, weil sie ihren Kredit planmäßig zurückzahlen können. Für die Käufer scheint der Darlehensvertrag meist wichtiger, weil sich hieraus die einzelnen Zahlungsbestimmungen wie Tilgung und laufende Zinsen ergeben. Doch tritt die Grundschuld dann umso mehr in den Vordergrund, wenn der Kredit nicht mehr bedient werden kann. Durch eine Grundschuld erhält die Bank das Recht, die belastete Immobilie zu verwerten, wenn das Darlehen trotz Fälligkeit nicht zurückgezahlt wird. Wegen der dann gravierenden Folgen muss die Grundschuldbestellung – anders als der Abschluss des Darlehensvertrags – beim Notar vorgenommen werden. Denn der Notar weist als unabhängiger Berater auf alle mit der Grundschuld verbundenen Risiken hin und führt den Beteiligten die Bedeutung der von ihnen unterschriebenen Erklärungen deutlich vor Augen.

Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

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  • Notartermin – auch ohne mich?
    Vertretung oder GenehmigungInsbesondere bei Erklärungen von Verbrauchern wird die Notarin oder der Notar stets darauf hinwirken, dass die Erklärungen persönlich oder durch eine Vertrauensperson abgegeben werden. Wenn Sie also aus guten Gründen den Notartermin, der auch nicht verschoben werden kann oder soll, nicht selbst wahrnehmen können, kommt zunächst die Bevollmächtigung einer anderen Person in Betracht. Im Grundstücksbereich reicht es in der Regel nicht aus, Vollmachten rein privatschriftlich zu erteilen. Neben der sorgfältigen Auswahl einer geeigneten Person ist daher die Errichtung einer notariellen Vollmacht zu empfehlen.In Ausnahmefällen kann sogar eine vollmachtlose Vertretung in Betracht kommen. Bei dieser Verfahrensweise ist allerdings eine nachträgliche Zustimmung erforderlich. Hierzu müssen Sie als vollmachtlos Vertretener im Nachgang nochmals mit Ihrer Unterschrift notariell bestätigen, dass die Erklärungen in dem Vertrag in Ihrem Sinne abgegeben wurden. Bis zu dieser Genehmigung ist der Vertrag noch unwirksam. Das bedeutet auch, dass der andere Vertragsteil, welcher persönlich bei der Beurkundung anwesend war, bis zu diesem Zeitpunkt keine Sicherheit hat, dass der Vertrag auch tatsächlich zustande kommt.Nachteile im Blick behaltenSowohl die Errichtung einer notariellen Vollmacht im Vorfeld des Vertragsschlusses als auch die Zustimmung im Nachgang verursachen Mehrkosten. Neben diesem augenfälligen Kostennachteil muss stets bedacht werden, dass bei der Beurkundung in Anwesenheit aller Beteiligten aufkommende Fragen häufig direkt geklärt werden können. Alle anderen Lösungen erfordern einen höheren Abstimmungs- und Beratungsbedarf im Vorfeld der notariellen Beurkundung. Änderungen, die erst während der Beurkundung sichtbar werden, können mit den unmittelbar Betroffenen nicht oder nur schwer abgestimmt werden. Die persönliche Anwesenheit ist und bleibt der Königsweg, von dem man nur aus guten Gründen abweichen sollte. Wenn sachliche Gründe, wie beispielsweise eine Erkrankung, vorliegen, können Notarinnen und Notare übrigens auch außerhalb ihrer Geschäftsstelle tätig werden und Sie etwa im Krankenhaus aufsuchen.FazitDie notarielle Beurkundung gewährleistet die Belehrung der Beteiligten und eine ausgewogene Vertragsgestaltung. Die persönliche Anwesenheit bei der Beurkundung ist daher im eigenen Interesse stets zu bevorzugen. Wenn dieser jedoch sachliche Gründe entgegenstehen, bietet das notarielle Verfahren aber die notwendige Flexibilität, um auch hier zu rechtssicheren Lösungen zu gelangen.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.
  • Trennung ohne Rosenkrieg – Wie funktioniert die einvernehmliche Scheidung?
    Jede dritte Ehe wird geschieden - mindestens sagt die Statistik. Trotzdem muss nicht jede Scheidung in einem Rosenkrieg enden. Wenn beide Partner die Scheidung wollen, kann eine einvernehmliche Scheidung erfolgen. Voraussetzung für die Scheidung ist der Ablauf des Trennungsjahrs. Bei der einvernehmlichen Scheidung genügt es, wenn ein Ehegatte den Scheidungsantrag stellt und hierzu eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt beauftragt. Der andere Ehegatte muss der Scheidung dann nur zustimmen.Das Gerichtsverfahren für die Scheidung dauert oft sehr lange. Teilweise kann das Verfahren mehr als ein Jahr dauern. Bei einer einvernehmlichen Scheidung geht es aber auch deutlich schneller: Nämlich dann, wenn die Eheleute sich bei einer Notarin oder einem Notar über die wichtigsten Folgen der Scheidung einigen. Bei Vorliegen einer notariell beurkundeten Scheidungsfolgenvereinbarung kann die Scheidung schon innerhalb von ein bis drei Monaten nach Ablauf des Trennungsjahrs ausgesprochen werden. Es lassen sich auch Teilbereiche regeln, die dann nicht mehr zum Gegenstand des Scheidungsverfahrens werden müssen und so Kosten und Zeit sparen. Mit der Notarin oder dem Notar lässt sich in einer Besprechung klären, wo Einigungsfähigkeit besteht, wer welches Vermögen (z.B. Haus, Auto, Konten, Depot) erhält und ob ein Ehegatte von dem anderen noch einen bestimmten Geldbetrag als Zugewinnausgleich bekommen soll. Auch Regelungen zum Unterhalt und zum Versorgungsausgleich (Rentenansprüche) können einvernehmlich bei der Notarin oder dem Notar getroffen werden. Wenn es gemeinsame Kinder gibt, spielt das Sorgerecht oft eine Rolle.Typische Regelungen einer Scheidungsfolgenvereinbarung sind:Durchführung oder Verzicht auf ZugewinnausgleichVermögensauseinandersetzungRegelungen zum VersorgungsausgleichEhegattenunterhaltKindesunterhaltSorgerecht bzw. UmgangsrechtVerteilung der Kosten der ScheidungDabei geht es um weitreichende Entscheidungen. Auch wenn in der Scheidungssituation oft der Wunsch vorherrscht, die Sache möglichst schnell zu beenden, sollten beide Seiten den fairen Interessenausgleich in Ruhe prüfen, am besten jeder mit einer eigenen Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt. Stehen sich die Positionen unversöhnlich gegenüber, kann manchmal eine Mediatorin oder ein Mediator helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Für die rechtliche Gestaltung steht die Notarin oder der Notar als neutraler Berater für beide Eheleute zur Verfügung. So kommt es meistens zu einer Einigung, wenn die Eheleute bereit sind, miteinander zu reden. Die gemeinsame Vereinbarung des Notartermins ist dabei der erste Schritt zu einer Scheidung ohne großen Streit vor Gericht.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.
  • Verkauf gegen Leibrente: Vorsicht!
    In den eigenen vier Wänden wohnen bleiben – und dabei am besten noch monatliche Einkünfte aus der Immobilie erzielen – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. Um sich diesen erfüllen zu können, locken Angebote, die das Versilbern des Familienheims gegen eine Leibrente bewerben. Das Konzept klingt auf den ersten Blick verlockend, vor allem für Alleinstehende oder Paare, die nicht an Angehörige zu denken haben: Das Haus verkaufen und mit einer monatlichen Rente unentgeltlich bis ans Lebensende in dem Haus wohnen. Das kann eine Lösung sein. Doch es ist Vorsicht geboten. Der Schritt will gut überlegt und gut umgesetzt sein. Die Rechnung geht oft nicht aufSchaut man genauer hin, lauern Fallstricke. Geschätzter Kaufpreis geteilt durch statistische Lebenserwartung – so einfach ist die Rechnung nicht. Die Leibrente, welche die Verkäufer erhalten, fällt oft nicht so hoch aus wie erhofft. Das gilt erst recht, wenn Reparaturen oder altersbedingte Umbauten anstehen. Auch auf dem Objekt lastende Schulden reduzieren den Betrag, der monatlich bei den Verkäufern ankommt. Das wesentliche Problem eines Verkaufs gegen Leibrente liegt in dem Verlust an Flexibilität, während die Last mit dem Objekt bleibt. Die Verkäufer sind keine Eigentümer mehr. Sie können daher nicht mehr frei entscheiden, was mit dem Haus geschieht. Auch an den Wertsteigerungen der Immobilie nehmen die Verkäufer nicht mehr teil – diese verwirklichen sich beim Käufer. Wenn die Verkäufer ins Pflegeheim ziehen, ist das Wohnungsrecht für sie oft nutzlos, für einen allein das Haus möglicherweise zu groß. Ein Verkauf des Hauses, um ohne Geldsorgen in die neue Wohnsituation zu starten, ist dann nicht mehr möglich – das Haus ist bereits verkauft. Und was passiert, wenn der Käufer insolvent wird und die Leibrente nicht zahlt? Die Leibrente kann zwar durch eine Eintragung im Grundbuch gesichert werden. Auch dann kommen die Verkäufer aber erst an ihr Geld, wenn das Haus versteigert wird und der neue Käufer sie auszahlt. Keine verlockende Vorstellung, erst recht nicht im fortgeschrittenen Alter. Wenn ein Haus gegen Leibrente verkauft werden soll, muss der Vertrag genau durchdacht sein. Neben den rechtlichen Fragen sollte ein Verkauf gegen Leibrente auch wirtschaftlich gut durchgerechnet und seine steuerlichen Folgen geprüft sein. Der Käufer muss auf Dauer wirtschaftlich verlässlich sein!Alternativen prüfen Ist nicht doch ein „normaler“ Verkauf und der Umzug in eine kleinere Wohnung passender? Hier erhalten die Verkäufer ohne komplizierte Berechnung und Statistik den Kaufpreis „auf die Hand“ und können über die weitere Verwendung frei entscheiden. In jedem Fall gilt: Setzen Sie sich rechtzeitig mit den möglichen Modellen und Anbietern auseinander. Für die wirtschaftlichen und steuerlichen Fragen empfiehlt sich der Gang zum Steuer- oder Anlageberater*in. Zur rechtlichen Gestaltung beraten Sie die Notarinnen und Notare. Diese sorgen auch dafür, dass Ihre Entscheidung rechtssicher umgesetzt wird.Weitere Pressemitteilungen des Medienverbunds zu allen Ratgeberthemen rund um das Notariat finden Sie im Presseportal des Medienverbunds der Notarkammern.

Kontakt zum Sekretariat des Notars

Kontaktdaten

  • 0231.47778790
  • info[at]kanzlei-jannsen.de
  • 0231.292730024
  • Hochofenstraße 1
    44263 Dortmund

Öffnungszeiten

  • Montag - Donnerstag
    8.30-12.30 Uhr & 14.00-17.30 Uhr
  • Freitag
    8.30-14.00 Uhr
Ihr Anliegen
Ich habe die Hinweise zum Datenschutz zur Kenntnis genommen.

Die Kanzlei befindet sich direkt am Kreisverkehr, der die Hochofenstraße, die Gildenstraße und die Hörder Bahnhofstraße in Dortmund Hörde verbindet und ist daher mit dem Auto sehr gut zu erreichen. 

Öffentliche Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe. 

Reisen Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV), können Sie die Kanzlei mit der U-Bahn oder S-Bahn in wenigen Gehminuten von der Haltestelle Dortmund Hörde Bahnhof sehr gut erreichen. Kommen Sie mit den Bus an, steigen Sie bitte an der Haltestelle Hochofenstraße oder Am Heedbrink aus. Die Haltestellen befinden sich jeweils in Sichtweite zur Kanzlei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.